Die 40er und 50er Jahre

Die Lehrgangstätigkeit konnte jedoch fortgeführt werden. 1940 wurden 153 Personen in Kurzschrift und 120 im Maschinenschreiben ausgebildet.

Die Kriegsjahre 1942 - 1945 brachten das Vereinsleben zwar zum Stillstand, doch wurden noch laufend Lehrgänge in Kurzschrift und Maschinenschreiben bis Ende 1944 abgehalten - und das unter Verdunkelung und Fliegeralarm. Hier ist es vor allen Dingen dem Einsatz des stellvertretenden Vorsitzenden Josef Guthoff zu verdanken, dass durch die vielen Einberufungen zur Wehrmacht die Leitung der Kurse gewährleistet war.

Aufgrund der Kriegswirren kam die Lehrgangstätigkeit Ende 1944 zum Erliegen. Durch Tod und Kriegsgefangenschaft vieler Vereinsmitglieder war das Vereinsleben vollkommen zum Stillstand gekommen. Der Vorsitzende Josef Hagenhoff fiel im März 1945.

Bereits im Jahre 1946 lebte der Gedanke einer Wiederbegründung des Mendener Stenografenvereins auf. Am 14. Oktober 1946 wurde die Wiederbegründung bei "Oberkampf" beschlossen. Heinz Pantel wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ein großer Teil der Mitglieder war noch in Gefangenschaft. 35 Mitglieder waren auf den Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs gefallen. Und noch fehlte von einer großen Zahl jegliche Nachricht über ihren Verbleib. Im Prinzip kam es zu einer Neuanmeldung der Vereinsmitglieder.

Im Dezember 1947 nahm der Verein die Kurzschriftausbildung wieder auf. Mit dem Maschinenschreiben konnte aus räumlichen Gründen erst in 1949 begonnen werden.

1952 übernahm der langjährige stellvertretende Vorsitzende, Julius Schulte, den Vereinsvorsitz, gab ihn jedoch 1953 wieder an Heinz Pantel zurück.

1953 nahm der Verein erstmals nach dem Krieg wieder an Bezirkswettschreiben teil.

Im Jahre 1954 wurden 475, in 1955 sogar 538 Teilnehmer in Kurzschrift und im Maschinenschreiben ausgebildet. Im Jubiläumsjahr 1964 kam man mit 474 Teilnehmern noch einmal an diese Erfolge heran.

60er und 70er Jahre
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